Was nach Schwarzmalerei klingt, ist für viele Energieökonomen ein realistisches Szenario: Strom könnte bis 2035 die 1-Euro-Grenze pro kWh überschreiten. Für Haushalte ohne PV-Anlage wären das katastrophale Kosten.
Die Preisentwicklung der letzten 20 Jahre
| Jahr | Strompreis (ct/kWh) | |---|---| | 2005 | 18,0 | | 2010 | 23,7 | | 2015 | 28,7 | | 2020 | 30,4 | | 2023 | 35,4 | | 2025 | ~33,0 |
Trotz eines leichten Rückgangs 2024/2025 durch gesunkene Gaspreise zeigt der langfristige Trend eindeutig nach oben.
Warum könnten Preise weiter steigen?
Netzausbau: Die Energiewende erfordert massiven Netzausbau. Die Kosten werden über Netzentgelte auf Verbraucher umgelegt – Schätzungen gehen von zusätzlichen 3–8 ct/kWh bis 2030 aus.
Elektrifizierung: Millionen Wärmepumpen und Elektroautos erhöhen die Stromnachfrage erheblich.
Abgaben & Steuern: Trotz abgeschaffter EEG-Umlage bleiben Steuern und Abgaben auf hohem Niveau.
Kapazitätsmangel: Deutschland schließt Atom- und Kohlekraftwerke schneller als erneuerbare Kapazitäten ausgebaut werden.
Was bedeutet 1 Euro/kWh für Ihren Haushalt?
Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 4.000 kWh:
- Heute (33 ct): ~1.320 €/Jahr
- Bei 50 ct: ~2.000 €/Jahr (+680 €)
- Bei 1,00 €: ~4.000 €/Jahr (+2.680 €)
Das entspricht einer Verdreifachung Ihrer Stromrechnung.
PV-Besitzer profitieren doppelt
Wer jetzt eine PV-Anlage kauft, sichert sich einen fixen Produktionskostensatz von ~8–12 ct/kWh auf 25 Jahre. Mit steigendem Strompreis wächst Ihre Ersparnis automatisch mit:
Bei 1 Euro/kWh und 2.500 kWh Eigenverbrauch: 2.500 €/Jahr Ersparnis – allein aus dem Eigenverbrauch!
Fazit
Ob der Strom wirklich 1 Euro/kWh erreicht, ist ungewiss. Dass er weiter steigen wird, ist es nicht. Eine PV-Anlage ist heute eine der wenigen Möglichkeiten, sich langfristig gegen Strompreissteigerungen abzusichern.
Handeln Sie jetzt: Lassen Sie sich kostenlos beraten – bevor die nächste Preiserhöhung kommt.